Fragen von der Wiese

– Das kann ich nicht; Das werde ich nie können.
Selbsteinschätzung, Wir lernen Üben und damit gibt es kein EndZiel kein „Ich kann das“ …. 
Wenn eine Bewegung schwerfällt, einfach weniger ausgeprägt machen. Zurücknehmen. Es gibt nichts zu erreichen. Weniger in die Hocke gehen zum Beispiel oder kleinere Kreise mit den Armen machen.  Selbstverständlich mit Selbstfürsorge. Tue nur das was Dir guttut. Sprich vorher mit deinem Arzt

– Bewertungsfalle. 
ICH bin Besser! Nein! ~ ICH bin schlechter. nein. ~ ICH bin gleich! Nein.
Wir lassen das Bewerten und richten unsere Aufmerksamkeit auf den Körper, auf die Gefühle in jedem Moment.

– Wie gehe ich mit Schmerzen um?
Wenn es etwas für den Arzt ist, zum Arzt gehen!  
Erst einmal Wahrnehmen! KörperWahrnehmung. Die erste Reaktion ist weggehen mit der Aufmerksamkeit. Ignorieren solange es nur geht, weil wir keine Zeit haben, nicht wissen wie wir damit umgehen sollen und einfach Angst haben. Der Schmerz soll weggehen.
Der Körper hat nur diese Methode um Dich auf Missstände aufmerksam zu machen. Wenn es schmerzt, dann hat er sich vorher schon sanfter versucht bemerkbar zu machen. Schmerz ist schon der Alarmmodus. Nun also endlich den Fokus darauf richten. Das fällt schwer, wenn es wirklich starker Schmerz ist. Wir müssen also eine neutrale oder wenigstens eine erträglichere Körperstellung finden. Soweit kommen wir und Schwups war es das mit der Aufmerksamkeit.
Der Schmerz kommt aber wieder, denn es war ja bereits ein Alarmzeichen. Na, lieber doch zum Arzt gehen? Echte Schmerzen haben auf der Wiese, beim QiGong nichts zu suchen und müssen zum Arzt!
Ich gehe davon aus, daß es eher altbekannte Baustellen sind und damit gehen wir wie mit Verspannungen um.

– Was mache ich mit Verspannungen?
Siehe RAIN. Mehr?

– Fitnesskonzept beinhaltet auch ausreichend Schlafen und gesunde Nahrung…
  Schlafhygiene; Gesunde Nahrung ist auch alles was unsere Sinne aufnehmen. Mehr?


Wie kann ich meine Dankbarkeit zeigen?
Werde Sen's PatronIn
Anleitung wie Mensch PatronIn wird :)
(Alle anderen Formen der Unterstützung führen leider immer zu Steuerlich Rechtlich usw Schwierigkeiten. Mit Patreon geht das einfach.)

– Fünf. Nein, Sechs Sinne. Mehr?

– Immer freundlich,
aufmerksam und gelassen zu sein, ist aber garnicht so einfach!
Ja, QiGong, mindestens Sen QiGong, is ein Weg, eine Praxis die kein Ende hat.
Immer auf’s Neue feststellen wie verspannt Mensch eigentlich ist, das Loslassen lernen. Immer feiner, mit der Übungspraxis, werden; Immer weicher. Den Zusammenhang zu eigenem alltäglichem Denken, Verhalten erkennen und lockern. Das ist ein Pfad der Selbsterkenntnis, sowohl körperlich als auch mental. Aber bitte ohne Guru! Werdet Eure eigenen Lehrer! Testet MeditationsApps und lest z.B. Lao Tsu’s Tao Te King 🙂


– Das Ego ist auch nur ein Konstrukt.
Zu Beginn der Stunde ist das Ankommen das Wichtigste. Dazu sage ich häufig „Einschwingen und das was bis eben war hinter sich lassen; Die Zukunft ist ungewiss und was anders seien soll ist im Moment nicht wichtig.“  Daraufhin sagte eine Teilnehmerin: „Dann bleibt ja Garnichts übrig, nur ich.“ Worauf ich sagte: ‚Nein, das ich, das Ego ist auch nur ein Konstrukt.‘ Sie war sichtlich erschrocken.
Das Alles durch Vorbedingungen entstanden ist, lässt sich mit einem einfachen Objekt verdeutlichen. Ein Blatt Kopierpapier scheint nur das zu sein, Ein Blatt Papier. Wir kommen gar nicht auf die Idee, dass es unzähliger vorhergehender Ereignisse bedurfte um nun hier zu sein. Der Lieferant der es in der Laden brachte in dem ich es kaufte; Die Angestellten der Fabrik die es produziert haben. Die Holzfäller, den Baum, die Sonnenstrahlen, die ganze Entstehung des Universums war notwendig damit es diese Blatt Papier gibt. Logisch und doch ein Wunder.
Angewandt auf die Person, das Ego, bedeutet das, das jedes Ereignis einen Gefühlsabdruck, eine Erfahrung hinterlässt die zukünftige Entscheidungen prägen. Von den ersten Lebensmomenten bis jetzt, eine Ereigniskette. Komplex und vorbedingt. Wieviel ‚Freier Wille‘ wirklich vorhanden ist, bleibt offen.
Wenn Mensch länger in Meditation sitzt, kann es sein, dass man es wirklich durchdringt. Dann ist das selbstverständlich und nichts Besonderes. Aber es lässt sich darüber ebenso ausgiebig philosophieren, wer mag 😉 Unabhängig von den unterschiedlichen Auslegungen im Hinduismus, Buddhismus oder Daoismus, das Konzept ist in Asien nix besonderes. In jeder Bewegung ist es anwesend!
Anatta; Anatman; FreierWille;

– Freiheit für die Zehen!
Keine Ahnung warum, aber ich kann mich erinnern, dass ich selber jahrelang zu enge Schuhe getragen habe. Es scheint Sicherheit zu sein die wir mit eingezwängten Füßen erlangen wollen. Na, damit finden wir sie nicht 😉
Jeder Schuhladen sollte ein einfaches Gerät zum vermessen der Füße haben. Benutzt das beim nächsten Schuhkauf mal. Kauft euch Schuhe die den Zehen Freiheit zum Wackeln und Spreizen lassen. Der ganze Körper freut sich. Das Gleichgewicht wird besser.